Donnerstag, 25. Oktober 2012

Das große Finale 2012

Endlich - nach vielen spannenden Vorentscheiden und monatelangen Vorbereitungen - fand am 14. Oktober 2012 das Finale der Deutschen Cosplaymeisterschaft der Paare auf der Frankfurter Buchmesse statt. Von Organisation, Teilnehmern und Zuschauern gleichermaßen heiß erwartet, wurde das Event sehr gut besucht und es herrschte eine großartige Stimmung. 2000 Zuschauer, die teilweise über eine Stunde vor den geschlossenen Türen gewartet hatten, fanden im Saal Platz. Und rund 500 weitere Gäste, welche erst nach Einlass kamen, konnten leider nicht mehr untergebracht werden. Bereits wenige Sekunden nach dem Start der Show war die Stimmung bereits auf einem Hoch - und dort blieb sie auch. Miroslav Zilka, Finalist beim Supertalent 2011, heizte dem Publikum mit seiner Tanzperformance bei der Eröffnungsnummer schon voll ein. Und auch das neu zusammengestellte Moderatorenduo - Routinier Mattias und sein neuer Partner Martin - führte souverän und unterhaltsam durch das Programm.

Fotograf: DCM-Team

Für die Teilnehmer war das Wochenende sicher nicht gerade stressfrei. Denn bevor es am Sonntag auf die Bühne ging, mussten sich die Paare am Samstag gründlich von der Jury in punkto Ähnlichkeit zur Vorlage, Machart, Aufwand und mehr unter die Lupe nehmen lassen. Lydia "Xx_LiL_xX" S. hat uns verraten, was hinter den verschlossenen Türen vor sich ging: "Die Bewertung selbst ist wie immer echt gechillt abgelaufen. Ich weiß echt nicht, wer behauptet, dass die Jury einen fressen würde oder so. Die sind alle sehr nett und sind auch für jeden Spaß zu haben und was Süßes bekommt man auch noch." Aber auch untereinander haben sich die Cosplayer neugierig und natürlich teils kritisch beäugt. Besonders während und nach dem obligatorischen gemeinsamen Abendessen unterhielt man sich über seine eigenen Chancen und die der anderen. Denn trotz der guten Stimmung ist immerhin alles ein Wettbewerb, in dem jeder das Beste gibt, was er zu bieten hat.

Fotograf: Sayuri_Tanaka
Sonntag Morgen folgten die letzten Kostümbewertungen. Einige Teilnehmer konnten aus privaten oder arbeitstechnischen Gründen erst später anreisen und für diese gab es noch einen zusätzlichen Bewertungstermin, der direkt auf die Generalprobe folgte. Dies ist ein besonderer Bonus für die Teilnehmer, da sie sich an die Bühne gewöhnen und den Ablauf noch einmal üben können. Auch die Technik ist bei der Probe immer schon voll im Einsatz, um eventuelle Änderungen im Lichtskript vornehmen oder Probleme mit dem Tonmaterial doch noch kurzfristig beheben zu können.

Und während um 13:30 Uhr der Einlass begann, standen die Teilnehmer bereits hinter der Bühne und fieberten ihren Auftritten entgegen. Lydia und ihre Partnerin hatten die Startnummer eins und sie beschreibt den Moment auf der Bühne so: "Ich habe überhaupt nichts vom Publikum mitbekommen, war voll und ganz nur mit Yami und ihren Spiel beschäftigt und war vollkommen geschockt als sie - weit schneller als in jeder
Fotograf: Sayuri_Tanaka
Probe - mit der Sense um sich warf. Besonders der Hieb nach der Rolle über meinen Rücken kam so verdammt schnell, dass - wenn ich nur eine Sekunde zu spät gewesen wäre - ich das Teil so was von ins Gesicht bekommen hätte! Aber zum Glück blieb mir hier der nächste blaue Fleck erspart. Und dann war der Auftritt auch schon wieder vorbei. Stille... Bei Yami und mir... Beim Publikum... Und dann auf einmal gingen die Leute so ab! Ich war sooo glücklich! Ich war so unendlich glücklich, dass der Auftritt wohl irgendwie gut ausgesehen haben muss!"

Fotograf: Sayuri_Tanaka
Sicher haben die anderen Teams ihre ganz persönlichen Augenblicke auf der Bühne zumindest ähnlich in Erinnerung. Die Qualität der Darbietungen war auf jeden Fall auf einem hohen Niveau und auch die Kostüme waren allesamt einer Meisterschaft würdig! Doch wie immer kann nur einer gewinnen - oder im Fall einer Paarmeisterschaft eben zwei. In diesem Jahr haben es Anita "Hemmi" H. und Tanja "tani" K. mit ihrer Darstellung von Medusa und Palentula aus "Kid Icarus" geschafft. Den zweiten Platz belegten Stephanie "Ani-sama" M. und Anne "Oriko" F. als Mami Tomoe und Kyoko Sakura aus "Puella Magi Madoka Magika". Auf Platz drei folgten Nicole „Yami-no-tenshi“ B. und Lydia „Xx_LiL_xX“ S. als Oz Bezarius und Gilbert Nightray aus „Pandora Hearts“. Platz vier ging an Rita "Firi_Akira" L. und Christin "Rei_Kashino" J. als Sora und Riku aus "Kingdom Hearts" und Platz fünf konnten Daniel "Corroder" K. als Red Pyramide Thing (Pyramide Head) und Bathseba "Susuwatari" Sch. als Dark Nurse aus dem "Silent Hill" Kinofilm ergattern.

Das Gewinnerteam überzeugte mit der hervorragenden Qualität und ausgefallenen Optik ihrer Kostüme sowie einem unterhaltsamen und einfallsreichen Auftritt. Nach ihrem Sieg war Tanja so nett, uns zu schildern, wie sie das Finale erlebt hat.

Fotograf: Sayuri_Tanaka
DCM-Magazin: Zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zum Sieg! Wie habt ihr denn den Tag überstanden?
Tanja: Vielen Dank! Man war das ein Wochenende... Höhen und Tiefen, eine echte Achterbahn und am Ende stand tatsächlich der Sieg! Richtig glauben kann ich es ja eh erst wenn ich dann im Flieger nach Japan sitze, also erst nächstes Jahr an Ostern.

DCM-Magazin: Seid ihr gut mit allem im Vorfeld fertig geworden? Oder gab es Pleiten, Pech und Pannen?
Tanja: Pleiten Pech und Pannen trifft es so ziemlich. Schon im Vorfeld war es so, dass wir gegen Ende ziemlich in Zeitnot geraten sind, weil einige Dinge nicht so liefen wie wir wollten und wir schon kurz vorm Aufgeben waren. Am Samstag ging's dann weiter: 10km Stau auf der A3! Ergo kamen wir zu spät zur Bewertung und schafften es nur dank Orikos und Ani-samas Hilfe dann doch noch. Sonntag haben wir uns in Frankfurt total verfranst und sind im falschen Parkhaus gelandet. Bis wir dann das Congress Center gefunden und mit Hilfe von super netten DCM-Helfern das ganze Cosplayzeug aus dem Auto geholt hatten, war die Generalprobe schon fast am Laufen.

Fotograf: Sayuri_Tanaka
DCM-Magazin: Wie hast du den Moment empfunden als verkündet wurde, dass ihr die Gewinner seid?
Tanja: Ich kann mich nicht mal mehr erinnern, wer mich zuerst umarmt hat, oder was der Moderator noch gesagt hat und Hemmi war zu Stein erstarrt. Erst nach und nach waren wir wieder aufnahmefähig und realisierten, dass es für uns ab nach Japan gehen würde. Spätestens als wir das übergroße Papp-Flugticket in den Händen hielten.Wir hätten uns jedenfalls kurz vor der DCM nicht mal unter den Top 10 gesehen und selbst nach dem Auftritt, als einige zu uns kamen und sagten "Ihr seid sicher platziert!" war ich mir sicher als die Plätze 5 und 4 weg waren: "Ok, vielleicht nächstes Mal."

Und damit dieser Bericht nicht alle Grenzen sprengt, hier noch ein paar ausgewählte Aufnahmen aus der Galerie von Sayuri_Tanaka, die das Finale mit ihrer Kamera begleitet hat











Wer nun noch die komplette Show sehen möchte, der kann dies im offiziellen Kanal der DCM auf youtube tun.


An dieser Stelle möchten wir noch allen Organisatoren, Teilnehmern, Helfern, Sponsoren und natürlich auch Zuschauern für die tolle Saison danken. Wir sind schon gespannt darauf, was das nächste Jahr bringen wird und werden euch natürlich dann als Magazin wieder auf dem Laufenden halten.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Finalistenpaar Julia K. und Angela K.

Auf dem CosDay in Frankfurt zogen auch Julia K. und Angela K. als Eleanor und Sofia Lamb aus "Bioshock 2" ins Finale der DCM ein.


Fotograf: DCM-Team

Zu gerne hätten wir die beiden in einem Interview hier vorgestellt, aber leider war es uns nicht möglich, eines zu ergattern. Da sie aber ein tolles Team bilden und bereits im Vorentscheid eine sehr gute Leistung gezeigt haben, wollten wir sie euch nicht komplett vorenthalten.

Wir hoffen, dass ihr ihnen - ebenso wie wir - fürs Finale genau so die Daumen drückt wie auch den anderen Teams!

10 Fakten zum Finalistenpaar Maike F. und Tim W.

Kurz vor dem Finale stellen wir euch Maike "Yuno" F. und Tim "Taicho" W. vor, die auf der AnimagiC in Bonn mit ihrer Darstellung von Perona und Lorenor Zorro aus "One Piece" gepunktet haben.

Fotograf: Moeru

Wir haben die beiden zu ihrer Teilnahme befragt und die zehn interessantesten Antworten zusammengetragen.


DCM: Seit wann seid ihr schon Cosplayer?
Maike: Seit 2008 auf der Animagic.
Tim: Ich habe mein erstes Cosplay im Jahr 2009 auf der ConTopia getragen.

DCM: Wie seid ihr zum Cosplay gekommen?
Maike: Auf meiner ersten Convention war ich noch zivil. Meine beste Freundin und ich waren aber so begeistert, dass wir unbedingt zur nächsten Con im Cosplay dabei sein wollten.
Tim: Da ich in einer Region geboren bin, in der es keinerlei Cosplayszene gibt, kam es bei mir relativ spät dazu. Als ich aufgrund meines Studiums nach Wuppertal gezogen bin und dort eine Convention statt fand, bot es sich an, es auch einmal zu versuchen. Über ein soziales Netzwerk fand ich Leute, die auf der ConTopia das erste Mal ein Cosplay tragen wollten. Da habe ich mich angeschlossen und war am Ende der einzige, der es wirklich durchgezogen hat. Ich habe aber direkt Kontakte geknüpft und war direkt in der Szene.

Fotograf: Desodorien

DCM: Was gefällt euch besonders gut beim Cosplay?
Maike: Das Nähen und Basteln und nicht das Tragen.
Tim: Die schamlose Freizügigkeit mancher Cosplayerinnen!
Maike: O.O
Tim: Nein. XD Mir gefällt am besten das Basteln und Planen der Cosplays. Also genau so wie Maike.

DCM: Näht jeder von euch sein eigenes Kostüm oder teilt ihr euch die Aufgaben auf?
Maike: Ich mache alles, was mit Stoff zu tun hat. Nähen, nähen und nähen. Und ich bin auch noch für unsere Perücken zuständig, wobei Tim meist als Perückenkopf dient.
Tim: Ich bin der Bastler und Perückenkopf im Team. Alles, was mit Rüstungsteilen, Waffen, Schmuck, Requisite und Stillsitzen zu tun hat, liegt in meinem Zuständigkeitsbereich. Natürlich helfen wir uns auch immer gegenseitig, wenn es möglich ist.

DCM: Wie viele Kostüme habt ihr bis jetzt erstellt? Was ist euer Lieblingskostüm?
Maike: Ich habe bis jetzt 30 Cosplays erstellt. Am liebsten mag ich meine Rainbow Mika, weil es einfach nur Spaß gemacht hat. Auch gerne habe ich Kaine aus Nier, da es für mich eine große Überwindung und Herausforderung war, das Cos tragbar zu machen.
Tim: Zusammen habe ich bis jetzt 24 Cosplays getragen, Tendenz steigend. Optisch finde ich mein Nier Gestalt Cosplay am besten, auch wenn Tragen eine andere Sache ist… Sonst gefallen mir meistens Spaßcosplays am besten wie Charlie Waffles oder Mojo Jojo.

DCM: War dies eure erste Teilnahme bei der DCM oder habt ihr schon in früheren Jahren an der DCM teilgenommen?
Beide: Das war unsere erste Teilnahme und irgendwie hat es dann am Ende auch noch mit der Finalteilnahme geklappt.

Fotograf: Desodorien

DCM: Was war eure Motivation, an der DCM teilzunehmen?
Maike: Ich wollte mal sehen wie schwierig es ist, auf einer Bühne zu stehen und eine gute Show hinzulegen. Man hört ja immer wie schlecht doch manche Auftritte seien, aber den ganzen Stress und Aufwand vorher kann man als Nicht-Teilnehmer nicht einschätzen. Nun weiß ich besser wie der ganze Apparat dahinter funktioniert und ich muss sagen es macht mir trotzdem unheimlichen Spaß.
Tim: Die Idee, an Wettbewerben teilzunehmen, kam von Maike. Da ich die Erfahrung auch einmal machen wollte, habe ich direkt zugesagt. Um die hohen Kosten der Cosplays rechtfertigen zu können, ist es auch eine feine Sache. XD

DCM: Wie kam es dazu, dass ihr euch entschieden habt, als Team teilzunehmen?
Tim: Wir sind privat das beste Team der Welt, warum also nicht auch im Hobby?

DCM: Hat sich euer Bild der DCM durch die Teilnahme verändert?
Maike: Ja, hat es. Den ganzen Aufwand hinter dem Wettbewerb konnte ich vorher nicht einschätzen. Die Mühe, die sich die Teilnehmer, die Helfer und Organisatoren geben, bemerkt man als einfacher Zuschauer gar nicht.
Tim: Einige Dinge haben sich zum Glück bestätigt und andere leider auch.

DCM: Was war das Aufregendste für euch an der Teilnahme bis jetzt?
Tim: Abgesehen von dem Moment bevor man auf die Bühne geht, war es wohl der Moment als wir erfahren haben, dass wir doch noch ins Finale einrücken. Wir schwankten zwischen Freude und „Ihr wollt uns doch verarschen!“
Maike: Stimme da nur zu.

DCM: Habt ihr schon eine Idee, was ihr beim Finale präsentieren werdet?
Maike: Wir haben ja nur 3 Wochen vor dem Finale erfahren, dass wir doch noch dabei sind. Also fiel die Entscheidung innerhalb von einem Tag.
Tim: In der Zeit müssen zwei Cosplays und ein Auftritt mit allem drum und dran stehen. Entsprechend musste es etwas sein, das machbar ist und trotzdem auf der Bühne gut wirkt. Was wir eigentlich im Finale machen wollten, fiel deshalb leider aus. Eine bereits verworfene Idee kam uns da wieder in den Sinn und wir entschieden uns für *Trommelwirbel* Disgaea 2: Rozalin und Adell.

Wir danken den beiden für das Interview und wünschen ihnen viel Glück und Erfolg für das Finale!

Dienstag, 9. Oktober 2012

10 Fakten zum Finalistenpaar Rita L. und Christin J.

Auf der Ongaku Matsuri qualifizierten sich Rita "Firi_Akira" L. und Christin "Rei_Kashino" J. als Hikaru und Wizard aus "Angelic Layer" für das Finale in Frankfurt.

Fotograf: DCM-Team

Wir haben die beiden zu ihrer Teilnahme befragt und die zehn interessantesten Antworten zusammengetragen.


DCM: Seit wann seid ihr schon Cosplayer?
Rita: Ich bin schon seit 2005 Cosplayer.
Christin: Dito. Im Grunde haben wir beide im gleichen Jahr angefangen.

DCM: Wie seid ihr zum Cosplay gekommen?
Christin: Also ich bin durch´s Zeichnen dazu gekommen. Damals gab es ja zur Leipziger Buchmesse noch den freien Eintritt, wenn man kostümiert erscheint und das war quasi mein Anstoß. Danach hat´s mich dann einfach nicht mehr losgelassen.
Rita: Das war alles Chrissis Verdienst. Gleich nach der LBM rief sie mich zu Hause an und erzählte mir, wie toll es war und wie viele kostümierte Menschen es dort gab und dass ich unbedingt mitkommen und es auch probieren muss. Manga/Anime kannten wir beide schon vorher.

Fotograf: Senta Gohr
DCM: Was war euer erstes Kostüm (und warum habt ihr euch für dieses entschieden)?
Christin: Kenshin. Weil ich das Kostüm schon zu Hause hatte, bevor ich Cosplay überhaupt kannte. Fashing und kostümieren hatte mir an sich schon immer Spaß gemacht. Und Kenshin war außerdem der erste richtig coole Manga - nach Sailor Moon -, den ich gelesen hab.
Rita: Mein erstes Kostüm war Ash Ketchum aus Pokemon als ich 10 war. Da wusste ich nicht mal, was Cosplay ist, aber das war ja dann sozusagen mein erstes Cosplay. Mein gezieltes erstes Cosplay war Shindou Shuichi aus Gravitation. Da hatten wir den Anime gerade erst gesehen und ich fand es toll.
Christin: Ja, wir fanden es alle toll. ^^

DCM: Was gefällt euch besonders gut beim Cosplay?
Beide: Die Vielfalt der verschiedenen Materialien, unmögliche Sachen anzugehen und auszuprobieren (im Optimalfall auch hinzukriegen xD), den Charakter, den man mag, darzustellen und für kurze Zeit in diese Rolle zu schlüpfen. Ein Teil von etwas zu sein, das man mag, aber das ja bekanntlich nur Fiktion ist. Die Fotos so in Szene zu setzen, dass es zu dem Anime/Manga/Game-Charakter passt. Im Grunde....alles.

DCM: Wie viele Kostüme habt ihr bis jetzt erstellt? Was ist euer Lieblingskostüm?
Beide: Also wir haben jetzt beide fast an die 100 Kostüme.
Rita: Also an sich sind es jetzt 109... Keine Ahnung, wieso das so eine große Zahl ist. Hab gar nicht mitbekommen, wie viel es mittlerweile sind. Aber jedes davon liegt mir am Herzen und ist ein Liebling, also wenn es darum geht, meinen Liebling auszuwählen, scheitere ich ziemlich. An sich bedeuten mir die Kingdom Hearts Kostüme am meisten, vor allem Sora - er bleibt einfach ewig mein Liebling. Am meisten macht es mir aber auch Spaß, an Adekan Cosplays zu werkeln, deswegen liebe ich auch die Shiro Cosplays. Und mein absolutes Lieblingsmädchen ist Myobi aus Alichino.
Christin: Tja, bei mir sind es bisher 96 Kostüme, aber ich näh auch ab und an gerne Kostüme für Freunde.
Wenn es allerdings um mein Lieblingskostüm geht, wird's schwer. Natürlich liegen mir einige mehr am Herzen als andere, da ja auch jedes seine ganz eigene Geschichte hat, aber EINEN konkreten Liebling zu nennen, wäre schwer. Daher sag ich´s jetzt mal so: Arumat ist eines meiner Lieblingskostüme, da ich vorher sehr skeptisch war, ob er mir steht und ich im Endeffekt selbst (und auch meine Freunde) sehr positiv überrascht war. Außerdem ist er immer noch eines meiner aufwändigsten Cosplays. Das andere wäre Lelouch, da ich auch einfach den Charakter und die Serie unglaublich liebe. Und dann wäre da noch Aqua, weil ich mit ihr einfach persönlich den meisten Spaß hatte - vor allem beim Tragen - und mir auch das Spiel (Kingdom Hearts) einfach sehr am Herzen liegt.

Fotograf: Senta Gohr
DCM: War dies eure erste Teilnahme bei der DCM oder habt ihr schon in früheren Jahren an der DCM teilgenommen?
Beide: Nö, das war für uns beide das erste - teilweise sogar eher spontane - Mal.

DCM: Wie kam es dazu, dass ihr euch entschieden habt, als Team teilzunehmen?
Beide: Wir machen eben einfach alles zusammen.

DCM: Wurde eure Einstellung zum Cosplay durch die DCM beeinflusst?
Beide: Schon allein die eine Teilnahme hat dafür gesorgt, dass Rita total unsicher wurde, obwohl sie nähen kann... Dadurch musste sie ihr Kostüm fast 2 mal nähen und Chrissi hat perfekt wie immer genäht.

DCM: Was war das Aufregendste für euch an der Teilnahme bis jetzt?
Christin: Der Moment vor der Bühne, kurz bevor man dran ist!!!
Rita: Ich liebe den Moment auf der Bühne!
Christin: Und das befreiende Gefühl nach dem Auftritt, wenn man das, was man vorher einstudiert hat, doch ganz gut rübergebracht hat.

DCM: Habt ihr schon eine Idee, was ihr beim Finale präsentieren werdet?
Christin: Ja. Die Idee dazu hatte ich lustigerweise direkt an dem Morgen, nachdem wir in das Finale gekommen sind.

Wir danken den beiden für das Interview und wünschen ihnen viel Glück und Erfolg für das Finale!

10 Fakten zum Finalistenpaar Johanna Sch. und Jana Sch.

Die AnimagiC in Bonn brachte auch das Team Johanna "Massu" Sch. und Jana "KaneChan" Sch. als Finalisten hervor, die mit ihrer Darstellung von Atobe Keigo und Sanada Genichirou aus "Prince of Tennis" gepunktet haben.

Fotgraf: DCM-Team

Wir haben die beiden zu ihrer Teilnahme befragt und die zehn interessantesten Antworten zusammengetragen.


DCM: Seit wann seid ihr schon Cosplayer?
Beide: Wir sind bereits seit etwa 2008 Cosplayer, also ungefähr 4 Jahre. Für manche ist das eine lange Zeit - für uns auch, aber 4 Jahre sind an sich doch eine relativ kurze Zeitspanne für ein so aufwendiges und breitgefächertes Hobby. Es gibt immerhin immer noch Neues zu entdecken, und es macht immer wieder sehr viel Spaß.

DCM: Was war euer erstes Kostüm (und warum habt ihr euch für dieses entschieden)?
Beide: Damals waren wir noch ziemlich Naruto-Fans. Daher haben wir uns für Deidara und Sasuke entschieden, allerdings mein Sasuke-Cosplay aus der Shippuuden-Serie. Wir mochten diese Charaktere und wollten einmal versuchen, auch so auszusehen und so zu sein. (Das gestaltete sich für das erste Mal doch etwas schwierig, aber es ist ja auch noch kein Meister vom Himmel gefallen.)


Fotograf: Benarvie
 DCM: Was gefällt euch besonders gut beim Cosplay? 
Beide: Es gibt viele kleine Dinge, die ein Ganzes ergeben. Daher ist es etwas schwierig eine knappe Antwort darauf zu geben, wir werden es aber dennoch versuchen. Es macht einfach Spaß, den Charakter darzustellen, den man sich aussucht, den man mag und bei dem man versuchen möchte, den Charakter möglichst originalgetreu wieder zu geben. Es gibt hier viele Komponenten, die da mit rein spielen, zum einen eben das "Spiel" ("Play") im Wort. Man selbst ist im Spiel direkt integriert und das macht einfach einen besonderen Reiz aus. Es ist also einfach ein sehr vielfältiges Hobby und das ist einfach etwas Besonderes. Diese vielen kleinen Komponenten, die man durchaus schulen kann sind es, die den Reiz ausmachen.

DCM: Näht jeder von euch sein eigenes Kostüm oder teilt ihr euch die Aufgaben auf?
Johanna: Also das Nähen übernimmt schon Jana. Ich mache das wirklich nur, wenn es notwendig ist, da meine Vorzüge dann doch eher im Handwerklichen und beim Styling liegen. Wenn einer von uns aber Hilfe braucht, helfen wir uns schon gegenseitig, was so gut wie immer der Fall ist. Aber es macht nicht jeder alles alleine. Teamwork ist hier ein gutes Schlagwort!

DCM: Was ist euch wichtig für einen guten Auftritt?
Beide: Am wichtigsten sind der Spaß am Ganzen und die Authentizität - man sollte sich nicht in einer Traumwelt verlieren und schon die Realität auch versuchen mit ins Spiel zu bringen, das macht das Ganze nur interessanter. Vor allem darf man sich selbst nicht verlieren. Es sollte immer ein wenig Identifikation mit dem darzustellenden Charakter vorhanden sein, das erleichtert eine authentische Darstellung - und außerdem ist es wichtig, dass das Publikum unterhalten wird. Immerhin führt man etwas ja nicht für sich selbst auf. Man möchte gesehen werden. Und das ist hier auch deswegen eine wichtige Komponente. Das Publikum sollte also schon Spaß an der Performance haben können, beziehungsweise gut unterhalten sein, erst dann ist eine Performance auch wirklich gut - welches Genre dabei performt wird, ist unwichtig. Hauptsache man schafft es, das Publikum zumindest ein Stück weit mitzureißen.

Fotograf: Listle

DCM: Was war eure Motivation, an der DCM teilzunehmen?
Johanna: Die Preise sind definitiv nicht Zentrum unserer Motivation. Klingt wahrscheinlich unglaubwürdig, ist aber wirklich der Fall. Es macht uns vor allem Spaß, auftreten zu können, auf der Bühne vor Publikum etwas performen zu können. Mir ist gerade der Bühnenaspekt ein wichtiger, da ich mich, ich möchte sagen, wohl fühle, wenn ich auf der Bühne stehen kann, und die Möglichkeit habe, einem Publikum etwas darbieten zu können.

DCM: Nach welchen Kriterien habt ihr euer Cosplay ausgewählt?
Beide: Da gibt so einiges, was man dazu schreiben kann: Zuallererst sind eine favorisierte Serie und dementsprechend favorisierte Charaktere und die Identifikationsfähigkeit mit dem Charakter wichtig. Ansonsten ist es natürlich schön, eine eher weniger populäre Serie zugänglicher machen zu können und damit eventuell auch andere begeistern zu können. Atobe und Sanada sind zwei sehr markante Charaktere dieser Serie (vor allem Atobe). Das Kostüm haben wir wegen der "Besonderheit" gewählt. Es ist einfach etwas nicht unbedingt Typisches und eher Unerwartetes. Es ist eine Herausforderung, daraus ein kleines "Stück" entwickeln zu können. Ein eher nebensächlicher Vorzug ist außerdem die Nähe zur japanisch traditionellen Kultur, die wirklich faszinierend ist

DCM: Wie lange habt ihr daran gearbeitet?
Beide: In Arbeitsstunden zusammen gerechnet sind es 151,5 Stunden etwa. Könnten aber auch mehr sein, so genau können wir das leider nicht mehr nach vollziehen. Also etwa 7 Tage und ein paar Stunden, ohne Pause.

DCM: Was war das Aufregendste für euch an der Teilnahme bis jetzt?
Beide: Am aufregendsten waren das "Bühnenfieber" - wir sagen absichtlich nicht "Lampenfieber" - kurz vor dem Auftritt auf der AnimagiC und der Auftritt auf der AnimagiC selbst.

DCM: Habt ihr schon eine Idee, was ihr beim Finale präsentieren werdet?
Beide: Wir wissen schon sehr gut, was wir als Cosplay und was als Performance präsentieren wollen, möchten aber die Spannung nicht nehmen. Man darf sich also überraschen lassen.

Wir danken den beiden für das Interview und wünschen ihnen viel Glück und Erfolg für das Finale!

Sonntag, 7. Oktober 2012

10 Fakten zum Finalistenpaar Anita H. und Tanja K.



Und noch ein Team, das auf der AnimagiC in Bonn ins Finale gewählt wurde: Anita "Hemmi" H. als Dr. Briefs und Tanja "tani" K. als Mrs. Briefs aus Dragon Ball!


Fotograf: DCM-Team

Wir haben die beiden zu ihrer Teilnahme befragt und die zehn interessantesten Antworten zusammengetragen.


DCM: Seit wann seid ihr schon Cosplayer?
Tanja: Seit 2002…Gott bin ich alt…
Anita: Seit 2006.

DCM: Was war euer erstes Kostüm (und warum habt ihr euch für dieses entschieden)?
Tanja: Lustigerweise bei uns beiden ein Dragonball-Cosplay, also war das Vorentscheidscosplay im Grunde ein "Back to the Roots". Bei mir war´s Videls erstes Outfit. Sie war zusammenkaufbar und vor allem von meinen Haaren passend, weil ich von Perücken noch keinen Dunst hatte.
Anita: Meins war eine Eigenkreation einer (wasserstoffblonden) Saiyajin-Kriegerin, weil ich mich nicht an meinen Lieblingscharakter Vegeta herangetraut habe. Seltsamerweise gibt es von beiden Cosplays keinerlei Beweisfotos....*Feuerzeug versteck* 

DCM: Was gefällt euch besonders gut beim Cosplay?
Beide: Der größte Teil ist natürlich, seine Kreativität ausleben zu können und die Kniffeleien wie man ein Cosplay angeht, denn es gibt keinen Baukasten oder eine genaue Anleitung für die Kostüme. Alles muss man sich selbst beibringen, doch wenn es gelingt kann man sehr stolz auf sich sein. Wir machen sehr gerne auch Cosplays, die nicht gerade dem „Schönheitsideal“ entsprechen, denn wir haben einfach eine riesige Freude daran, unsere Lieblingscharakter zu spielen, in ihre Rollen zu schlüpfen und andere damit zum Lachen zu bringen, selbst wenn es alte, bärtige Männer sein müssen...
Anita: ...was inzwischen zu meinem Spezialgebeit geworden ist. Zu guter Letzt gefällt uns, dass - so fremd man sich auch ist - man dazu gehört und sofort vertraut ist. So haben wir sehr viele Freunde in ganz Deutschland kennengelernt.

Fotograf: Green_Lantern
DCM: Welche Techniken setzt ihr bevorzugt bei euren Kostümen ein?
Beide: Beim Basteln die altbewährte „Kamui-sche Bauschaum-Pappmaché“-Methode und den thermoplastischen Cosplaytraum namens Worblast. Das Nähen läuft da eher nach dem Motto: Direkt am Lebendmodel abstecken und zusammennähen und was nicht passt wird passend gemacht. XD

DCM: Wie viele Kostüme habt ihr bis jetzt erstellt? Was ist euer Lieblingskostüm?
Tani: Wir haben beide etwas über 20 Cosplays. Mein Lieblingscosplay ist Impa (Zelda-Ocarina of Time), weil ich mit ihr Teil einer großartigen Zelda-Gruppe bin und ich starke, weibliche Charas mag. Aber am meisten Spaß beim Tragen hab ich in all meinen Lorenor Zorro (One Piece)-Versionen. Es macht Spaß sich ständig zu verlaufen oder zu pennen.
Hemmi: Bei mir ist es definitiv Beelzemon (Digimon), weil das Shooting auf dem Motorrad einfach Wahnsinn war und ich schon immer mal ein Flügelcosplay machen wollte. Aber auch ich fühle mich in allen Monkey D. Ruffy (One Piece)-Cosplay am wohlsten, weil er mein absoluter Lieblingchara ist und ich es liebe, in seine Rolle zu schlüpfen. 

DCM: Was ist euch wichtig für einen guten Auftritt?
Beide: Neben den selbstverständlichen Faktoren wie Verständnis ohne Serien-Kenntnis, Unvorhersehbarkeit oder ein Spannungsbogen, der in einer schönen Pointe endet, ist uns vor allem der humoristische Aspekt wichtig. Es ist zugegeben schwer, den Humor aller Leute zu treffen, deswegen versuchen wir möglichst viele verschiedene Gags stimmig in einer kleinen Story, die dem Charakter der Serie entspricht, unterzubringen und hoffen, dass wir möglichst viele Geschmäcker dabei treffe.

DCM: Was war eure Motivation, an der DCM teilzunehmen?
Beide: In erster Linie, weil wir schon von so vielen Bekannten, die teilgenommen haben, die verschiedensten Geschichten über die DCM gehört haben, so dass wir uns einfach unser eigenes Bild machen wollten. Der zweite Grund war, dass wir bei einer Qualifikation die Chance haben, auf so einer genialen Bühne mit den technischen Möglichkeiten wie in Frankfurt zu stehen. Was uns erlaubt, ganz neue Auftritts-Ideen umzusetzen, auf die wir uns schon riesig freuen.

Fotograf: Yumeko-chan
DCM: Hat sich euer Bild der DCM durch die Teilnahme verändert?
Beide: Ja, in der Hinsicht, dass wir positiv überrascht über den fairen und professionellen Ablauf der Bewertung und der Auftritte waren. Vor allem die Hilfe bei den Bühnen-Requisiten fanden wir grandios. Zudem war es eine echte Herausforderung, die Cosplays nach DCM-Standards zu fertigen, so dass sogar die sehr einfach wirkenden Briefs unglaublich aufwendig wurden.

DCM: Was war das Aufregendste für euch an der Teilnahme bis jetzt?
Beide: Eigentlich der Morgen am Tag der Vorentscheids, an dem es Hemmi so dreckig ging, dass unsere Teilnahme und damit all die Wochen harter Vorbereitung auf Messers Schneide standen. Wie gut, dass wir einen "in-den-Hintern-Treter" im Hotelzimmer hatten ;D

DCM: Habt ihr schon eine Idee, was ihr beim Finale präsentieren werdet?
Beide: Jetzt haben wir endlich die Zeit, unsere ursprünglich geplanten Vorentscheidscosplays Palutena und Medusa aus Kid Ikarus zu bringen. Und wir bleiben unserer Linie treu und bringen einen Haufen Blödsinn, kombiniert mit ein paar Special Effekts auf der Bühne.
Oder wie es Roberto Blanko ausdrücken würde: "Ein bisschen Spaß muss sein!"

Wir danken den beiden für das Interview und wünschen ihnen viel Glück und Erfolg für das Finale!

Freitag, 5. Oktober 2012

10 Fakten zum Finalistenpaar Sandra P. und Thao N.

Ein weiteres Paar, das sich auf dem CosDay in Frankfurt für das Finale qualifizierte, sind Sandra "Anshie" P. und Thao "Chikako" N. Sie haben als Homura Akemi und Madoka Kaname aus "Maho Shojo Madoka Magika" teilgenommen.


Fotograf: DCM-Team

Wir haben die beiden zu ihrer Teilnahme befragt und die zehn interessantesten Antworten zusammengetragen.


DCM: Seit wann seid ihr schon Cosplayer?
Thao: Seit Herbst 2007.
Sandra: Ich habe 2003 angefangen für mein erstes Cosplay zu nähen. 2004 hab ich es dann getragen.

DCM: Was gefällt euch besonders gut beim Cosplay?
Thao: Das Charakter darstellen an sich und dass man jeden Charakter wählen kann und fast alle theoretisch umsetzen kann! Mir macht es tierisch Spaß, möglichst authentisch den Charakter vom Aussehen her zu imitieren! Desweiteren mag ich das "Play" sehr gerne, man kann so viel mit einem Kostüm machen. Am meisten mag ich es, Charaktere auf Fotos,Videos oder Bühnenauftritten darzustellen.
Sandra: Die unendlichen Möglichkeiten aufgrund der vielen verschiedenen Charaktere. Außerdem liebe ich Schauspielerei und schlüpfe gern in möglichst viele unterschiedliche Rollen.


Fotograf: Ryusei
DCM: Welche Techniken setzt ihr bevorzugt bei euren Kostümen ein?
Thao: Bevorzugte Techniken habe ich eigentlich keine. Ich versuche nur in meiner Cosplaylaufbahn möglichst mit vielen verschiedenen Materialien zu arbeiten. Einfach interessehalber, um viele handwerkliche bzw. technische Sachen kennenzulernen
Sandra: Eine bestimmte Technik wüsste ich jetzt keine.

DCM: Näht jeder von euch sein eigenes Kostüm oder teilt ihr euch die Aufgaben auf?
Thao: In unserem Fall hat Anshie beide Kostüme genäht, ich habe nur noch Kleinigkeiten an Madoka gemacht wie Schuhe und das Anpassen und ein wenig bei Anshies Homura Cosplay geholfen. Ich bin recht kurzfristig eingesprungen, von daher war das Meiste schon von ihr gemacht. Da wir auch fürs Finale Madoka machen wollen/werden (Aus Zeit- und Geldmangel können wir leider nichts Neues mehr machen.), werde ich mich um die Requisiten und Waffen kümmern. Anshie wird dann wieder die Videobearbeitung übernehmen.
Sandra: In dem Fall habe ich beide Kostüme gemacht, Chi hat bei Homuras schwarzem Hemd geholfen und den weißen Unterrock gemacht. Das Madoka Cos hat sie anschließend noch an sich angepasst. (Schuhe usw.)

DCM: Wie viele Kostüme habt ihr bis jetzt erstellt? Was ist euer Lieblingskostüm?
Thao: Laut Animexx-Statistik habe ich 39 Kostüme, wobei ein paar geliehen sind. Ein spezielles Lieblingskostüm habe ich nicht, aber mehrere. (lacht) Nana Osaki (NANA), beide Sanosuke Harada Versionen (Hakuouki), Boa Hancock und Miss All Sunday (One Piece) sind meine Lieblinge.
Sandra: Ich schätze, es dürften so um die 80-90 sein. Mein Lieblingskostüm ist Aerith (Crisis Core), weil ich finde, dass es mir von meinen bisherigen am besten steht und darum fühl ich mich darin sehr wohl. Aber eigentlich liegen mir fast alle meine Cosplays am Herzen. Man steckt ja irgendwie immer viel Herzblut rein.

DCM: War dies eure erste Teilnahme bei der DCM oder habt ihr schon in früheren Jahren an der DCM teilgenommen?
Thao: Das ist unsere erste Teilnahme bei der DCM.
Sandra: Premiereee! XD

Fotograf: Chikara-chan/ Van T.

DCM: Was war eure Motivation, an der DCM teilzunehmen?
Thao: Ich persönlich wollte schon seit längerem das Cosplayen mit der Bühne verbinden, da ich die Kombination sehr inspirierend finde. Außerdem habe ich wirklich die Bühne vermisst seit ich aus der Schule und daher aus der Theater- und Musical-Gruppe raus bin. Und ich fand es sehr toll, dass es mit der Paarmeisterschaft dieses Jahr geklappt hat, da ich mich glaube ich auch (noch) nicht getraut hätte, bei der Einzelmeisterschaft mitzumachen. Daher freue ich mich auch total, dass ich mit Anshie zusammen teilnehmen kann!
Sandra: Ehrlich gesagt waren das bei mir Freunde und Bekannte, die mir immer wieder gesagt haben, ich hätte Chancen und solle es mal versuchen. Ich hab es mir zwar nicht wirklich zugetraut, aber neugierig war ich dann doch, ob sie Recht haben und jetzt bin ich froh, es probiert zu haben.

DCM: Hat sich euer Bild der DCM durch die Teilnahme verändert?
Thao: Eigentlich nicht. Es ist sogar etwa so wie ich es mir vorgestellt habe! Ich finde es aber schön, dass die DCM doch nicht so "groß und fremd" erscheint, weil doch einige Leute dabei sind, die ich schon kenne. Da freut man sich immer vertraute Gesichter zu sehen.
Sandra: Ich finde, es ist alles viel persönlicher und herzlicher als erwartet. Es wirkt auf mich bisher eher wie ein kleines Familienfest als ein Wettkampf. Das ist wirklich sehr angenehm.

DCM: Was war das Aufregendste für euch an der Teilnahme bis jetzt?
Thao: Ich glaube, bei mir war es der Auftritt selbst und die Verkündung, dass wir es doch noch ins Finale geschafft haben. Außerdem war ich supernervös wie das Publikum unseren Auftritt wahrnimmt! Jetzt bin ich natürlich sehr aufs Finale gespannt!
Sandra: Der Auftritt an sich. Es war das erste Mal, dass ich bei einem Cosplay-Wettbewerb mitgemacht habe. Meine sonstige Bühnenerfahrung stammt von Showgruppen. Es ist ein Unterschied, ob man mit 20 Leuten auf der Bühne steht, oder ob alle Augen auf dich und eine weitere Person gerichtet sind. Aber es war eine schöne Erfahrung.

DCM: Habt ihr schon eine Idee, was ihr beim Finale präsentieren werdet?
Thao: Aus Zeit- und Kostengründen werden wir nochmal mit Homura und Madoka auftreten. Den Auftritt werden wir jedoch etwas ändern. Ich freue mich schon sehr darauf, auf der großen Bühne zu stehen!
Sandra: Wir werden noch einmal Madoka machen. Da ich momentan mitten im Umzug stecke, ist es leider sowohl zeitlich als auch finanziell nicht möglich, noch etwas Neues zu machen. Aber wir wollen den Auftritt noch etwas ausarbeiten und sind gespannt, wie er auf dann auf der großen Bühne wirken wird.

Wir danken den beiden für das Interview und wünschen ihnen viel Glück und Erfolg für das Finale!

Sonntag, 30. September 2012

10 Fakten zum Finalistenpaar Christina M. und Christina Sch.

Auf der Ongaku Matsuri in Berlin erreichten auch Christina "Chiko-chan" M. und Christina "Chiyoko-Chi" Sch. als Mew Ichigo und Zakuro Fujiwara aus "Tokyo Mew Mew" genug Punkte für den Einzug ins Finale.

Fotograf: DCM-Team

Wir haben die beiden zu ihrer Teilnahme befragt und die zehn interessantesten Antworten zusammengetragen.



DCM: Seit wann seid ihr schon Cosplayer?
Christina Sch.: Mein erstes Cosplay entstand für die Nicon 2007.
Christina M.: Ich hab meine erstes Cosplay zur Connichi 2004 genäht. Seitdem bin ich aktiv mit einigen neuen Cosplays pro Jahr dabei.

DCM: Wie seid ihr zum Cosplay gekommen?
Christina Sch.: Nachdem ich auf der Connichi 2007 das erste Mal Cosplayer live und in Farbe gesehen hatte, wollte ich es auch unbedingt mal probieren und so hatte ich schon für die darauf folgende Nicon mein erstes Cosplay gemacht. Ich kannte Cosplay zwar schon von Fotos, aber als ich es dann auf einer Con sah, war es um mich geschehen.

Christina M.: Auf meiner ersten Convention, der Connichi 2003, habe ich das erste Mal Cosplayer gesehen. Ich war fasziniert und beeindruckt, wie sehr diese Leute ihr Hobby, die Serie und den Charakter mögen und wollte das auch unbedingt ausprobieren. Im Jahr darauf habe ich dann selber angefangen und konnte mich seitdem auch nicht wieder davon trennen.

Fotograf: Chiyoko-Chi
DCM: Was gefällt euch besonders gut beim Cosplay?
Christina Sch.: Besonders gut gefällt mir, dass man seine Kreativität ausleben kann, seine Fähigkeiten immer weiter entwickelt und sich mit den unterschiedlichsten Materialien und Herstellungen auseinander setzt. Ich lerne bei jedem neuen Kostüm auch automatisch immer wieder etwas Neues: Von neuen Nähtechniken bis hin zum z.B. Schmuckstein gießen ist immer wieder etwas Neues mit dabei, was einen auch immer wieder neu herausfordert.
Christina M.: Wie bei jedem Hobby hat man unterschiedliche Gründe, warum man grade dieses ausübt. Allen voran steht natürlich immer der Spaß an der ganzen Sache, der einen dazu antreibt, einen entsprechenden Aufwand in Kauf zu nehmen. Im Laufe der Jahre hab ich dabei unterschiedliche Aspekte gefunden, die mir sehr daran gefallen - sei es das Nähen, die Kreativität, das Fotografieren, das Präsentieren, das Verkleiden, Freunde, Wettbewerbe usw.

DCM: Wie viele Kostüme habt ihr bis jetzt erstellt? Was ist euer Lieblingskostüm?
Christina Sch.: Insgesamt habe ich bis jetzt 41 Kostüme erstellt, welche ich allesamt gerne mag - manche halt mehr, manche halt weniger. Wenn ich mich entscheiden müsste, welche meine liebsten sind, dann würde ich momentan Ayane (Dead or Alive), Alice (Record of Agarest War) und Vivi Nefeltari (One Piece) sagen.
Christina M.: Ich besitze aktuell knapp 80 Kostüme. Sich da aber auf einen Liebling festzulegen ist sehr schwer. Meistens schwankt das sehr stark, da man grade seine neusten Cosplays doch sehr stark ins Herz schließt. Aktuell würde ich sagen, mag ich mein Ciel Phantomhive (Robin) und Prinzessin Serenity Cosplay am liebsten.

DCM: Was ist euch wichtig für einen guten Auftritt?
Christina Sch.: Ich denke, dass einen guten Auftritt die Abwechslung ausmacht. Nichts ist für mich persönlich langweiliger als nur Gerede/Gesinge/Kampf/etc. Wenn man es gut miteinander kombiniert, so dass man eine gewisse Spannung erzeugt, kann man einen ganz guten Auftritt abliefern. Er muss halt in irgendeiner Weise für das Publikum interessant sein.
Christina M.: Ich muss gestehen, ich bin nicht besonders gut, was Auftritte angeht. Ich wünsche mir immer, etwas unglaublich Tolles hinzulegen, eine Gänsehaut bei den Leuten zu verursachen und einfach mit etwas Beeindruckendem zu bestechen. Bedauerlicherweise lässt das meist zu wünschen übrig. Schlussendlich wünsch ich mir nur, dass beim Auftritt nichts schief geht. Keine Texthänger, Stürze etc. Mir ist es wichtig, dass der Auftritt rund ist und abgeschlossen, dass man der Performance folgen kann und das Publikum sich nicht langweilt.

DCM: Was war eure Motivation, an der DCM teilzunehmen?
Christina Sch.: Meine Motivation an der DCM teilzunehmen ist, dass ich mir gerne selber beweise, was in mir steckt und sei es, dass ich meine jahrelange Auftrittsangst überwinde und auf eine Bühne gehe.
Christina M.: Die DCM ist für mich ein Wettbewerb, bei dem man seine Fähigkeiten messen kann. Er erfordert Ehrgeiz, Engagement und Einsatz, immerhin geht es auch um etwas. Man bekommt die Möglichkeit, auf hohem Niveau seine Fähigkeiten mit denen anderer Teilnehmer zu messen und immer wieder neue Sachen dazuzulernen. Wenn man die Erfahrung einer Finalteilname erst einmal gemacht hat, ist man zudem auch motiviert, hier im kommenden Jahr wieder zu stehen, um das unglaubliche Gefühl der DCM noch einmal zu spüren.

Fotograf: Chiko-chan
DCM: Wurde eure Einstellung zum Cosplay durch die DCM beeinflusst?
Christina Sch.: Jein. Einerseits habe ich mir schon immer Mühe gegeben so nah wie möglich an der Vorlage zu sein und so sauber wie möglich zu arbeiten, andererseits habe ich auch gelernt, auf Dinge zu achten, die ich vorher übersehen hatte oder einfach noch nicht besser wusste.
Christina M.: Nein, die Einstellungen die ich schon vorher zum Cosplay hatte, spiegelt sich auch gut in der DCM wieder. Ich habe ich schon immer versucht meine Kostüme so originalgetreu wie möglich umzusetzen und ein entsprechend sauberes Resultat zu präsentieren. Demnach finde ich mich in der DCM und deren Regelwerk auch sehr gut wieder.

DCM: Nach welchen Kriterien habt ihr euer Cosplay ausgewählt?
Christina Sch.: Leider hatten wir wenig Zeit für das Cosplay, deshalb hatten wir uns für ein Kostüm entschieden, dass wir sowieso zu Connichi machen wollten. Aber ich bereue die Entscheidung auf keinen Fall und bin froh, dass wir dieses Cos ausgewählt haben.
Christina M.: Durch einen geringfügigen, aber doch vorhandenen Zeitdruck (bedingt durch die spätere Anmeldung zum Vorentscheid, der anstehenden Connichi und den Vorbereitungen für den WCS Vorentscheid) mussten wir etwas finden, was vor allem zeitlich umsetzbar war. Wir haben uns dann gezielt für ein ohnehin geplantes Kostüm entschieden, dass wir dann auch zur Connichi getragen haben. Die Kostüme hatten zudem eine gute Vorlage und waren vom Schnitt gut umsetzbar.

DCM: Was war das Aufregendste für euch an der Teilnahme bis jetzt?
Christina Sch.: Der Moment, in dem man mit den anderen darauf wartet aufzutreten und alle ganz nervös und hibbelig sind.
Christina M.: Für mich persönlich: Die Ungewissheit wer noch am gleichen Vorentscheid teilnimmt.
Es ist jedes Jahr immer wieder spannend zu wissen oder auch nicht zu wissen, wer mit was wo teilnimmt. Sind es Freunde? Leute, die man kennt? Welche Kostüme werden sie tragen? Wie stark sind die anderen Teilnehmer? Was für Auftritte werden gezeigt? Man kann vieles im Vorfeld planen und selbst beeinflussen. Sein Kostüm, seinen Auftritt, die eigene Einstellung und der Umgang mit Stress und Nervosität. Aber das Teilnehmerfeld ist wie eine Wundertüte: Man weiß nie, was kommt.

DCM: Habt ihr schon eine Idee, was ihr beim Finale präsentieren werdet?
Christina Sch.: Ja, wir werden etwas cossen, was wir beide sehr gerne mögen und wir freuen uns schon sehr darauf.
Christina M.: Ja, wir haben uns kurz nach der Bekanntgabe unseres Einzuges zusammengesetzt und beratschlagt. Jeder von uns hat Vorschläge gemacht und wir sind jeden einzelnen zusammen durchgegangen. Zum Schluss haben wir etwas für uns sehr Passendes und Schönes gefunden. Wir haben schon Ideen für das Video und den Auftritt und freuen uns auf das Finale.

Wir danken den beiden für das Interview und wünschen ihnen viel Glück und Erfolg für das Finale!

Freitag, 28. September 2012

10 Fakten zum Finalistenpaar Daniel K. und Bathseba Sch.

Der Vorentscheid auf der Ongaku Matsuri in Berlin stellte mit  Daniel "Corroder" K. als Red Pyramide Thing (Pyramide Head) und Bathseba "Susuwatari" Sch. als Dark Nurse aus dem "Silent Hill" Kinofilm ein weiteres Team für das Finale in Frankfurt.
Fotograf: DCM-Team

Wir haben die beiden zu ihrer Teilnahme befragt und die zehn interessantesten Antworten zusammengetragen.


DCM: Seit wann seid ihr schon Cosplayer?
Bathseba: Noch nicht so lange. Mein erstes Cosplay habe ich Ende 2009 getragen.
Daniel: Wissend, was Cosplay ist, seit Anfang 2009. Vorher war ich mal mit einer eigenen Maske und im Overall auf einem Slipknot-Konzert. Ich glaube, das zählt auch als Cosplay.

DCM: Wie seid ihr zum Cosplay gekommen?
Bathseba: Ich hatte mir damals im Internet Videosequenzen von Final Fantasy X angesehen und bin dabei auch auf FF-Cosplayer gestoßen. Das fand ich so abgefahren, dass ich mir das auch mal live ansehen wollte. Habe dann meine erste Con hinter mich gebracht und wollte zur nächsten unbedingt mit einem Cosplay dabei sein.
Daniel: 2003 habe ich angefangen Slipknot-Masken nachzubauen und auch auf einem Konzert getragen. Damals hab ich aber noch nie was von Cosplay gehört. Erst 2009 hat mir eine Freundin von der LBM erzählt und mir Fotos von Cosplayern gezeigt. Das fand ich ziemlich cool und habe mir gedacht: "Das kannst du auch."

Fotograf: Annabelle
DCM: Was gefällt euch besonders gut beim Cosplay?
Bathseba: Wenn es fertig ist! Ganz ehrlich, die Herstellung finde ich immer wieder furchtbar...
Daniel: Zeigen können, was man kann und wenn man Leute damit beindrucken kann.

DCM: Wie viele Kostüme habt ihr bis jetzt erstellt? Was ist euer Lieblingskostüm?
Bathseba: Bis jetzt sind es neun. Natürlich liebe ich mein Rußmännchen. ^.^
Daniel: 15+1 (noch nicht angelegt). Mein Lieblingskostüm? Hmm... schwer. Ich sag jetzt einfach mal mein Vault 34 Dweller. Weil's saubequem ist und weil ich stolz auf meinen Pip-boy 3000 und Pimp-Boy 3000000 bin. (Aber Fallout kennt hier in der Animeszene anscheinend kaum jemand.)

DCM: Was ist euch wichtig für einen guten Auftritt?
Bathseba: Es sollte zum Character passen!
Daniel: Dass man ihn versteht. Ich habe schon so viele Auftritte gesehen, bei denen ich mir gedacht habe: "WTF!?" Gut, ich kenne mich in der Anime-/Mangaszene nicht aus, aber manche sind einfach zu seltsam.

DCM: Was war eure Motivation, an der DCM teilzunehmen?
Bathseba: Corroder fragte mich, ob ich seine DCM-Partnerin sein möchte und da habe ich zugestimmt. Ich selber wäre niemals auf diese Idee gekommen.
Daniel: Es ist eine gute Möglichkeit, seine Kostüme zu präsentieren. Sonst bin ich nicht wirklich bühnenaktiv.

DCM: Wurde eure Einstellung zum Cosplay durch die DCM beeinflusst?
Bathseba: Ehrlich gesagt: Ja. Das Bild der DCM hat sich für mich nicht verändert, aber ich bin erschrocken, wie daneben sich einige Teilnehmer benehmen...
Daniel: Zum Cosplay selbst nicht. Aber ich habe gerade in diesem Jahr feststellen müssen, dass es doch Neider und Zicken in der Szene gibt, die mit allen Mitteln versuchen, einen schlecht zu machen. Was sehr schade ist.

Fotograf: Felix Pergande
DCM: Nach welchen Kriterien habt ihr euer Cosplay ausgewählt?
Bathseba: Dass es was aus Silent Hill sein würde, war für Corroder schon von Anfang an klar und ich hätte auch nichts anderes machen wollen, da ich durch die Maske so schön vermummt war, so dass der Auftritt für mich leichter sein würde. Abgesehen davon hatten diese Cosplays (speziell meine Nurse) nicht viel mit Nähen zu tun, denn das liegt mir immer noch nicht so gut, sondern viel mit Basteln etc. und das haben wir wenigstens halbwegs drauf. :P
Daniel: Ich habe im Internet ein Silikon für Wunden gefunden, das ich unbedingt ausprobieren wollte, weil mir die Wunden an meinem Pyramid Head nie so richtig gefallen haben. Da das Zeug aber schweineteuer ist, wollte ich das einsetzten, wo es sich lohnen könnte.

DCM: Was war das Aufregendste für euch an der Teilnahme bis jetzt?
Bathseba: Die Vorbereitung vor der Bewertung. Heißt: das gegenseitige Schminken und Verkleben. Das war ein Wettlauf gegen die Zeit. XD
Daniel: Bei mir war es auch die vorbereitung. Und die Anschuldigung, dass Bathsebas Kostüm gekauft sein sollte. Danke für das Kompliment.

DCM: Habt ihr schon eine Idee, was ihr beim Finale präsentieren werdet?
Bathseba: Joa, aber das wird noch nicht bekannt gegeben. Wir schauen einfach mal.

Wir danken den beiden für das Interview und wünschen ihnen viel Glück und Erfolg für das Finale!

Mittwoch, 12. September 2012

10 Fakten zum Finalistenpaar Melinda N. und Dorothea K.

Auf dem CosDay in Frankfurt wurde ein weiteres Team ins Finale gewählt: Melinda "Griichi" N. und Dorothea "Gouky" K. als Anise Tatlin und Guy Cecil aus "Tales of the Abyss".

Fotograf: Sayuri_Tanaka

 Wir haben die beiden zu ihrer Teilnahme befragt und die zehn interessantesten Antworten zusammengetragen.


DCM: Seit wann seid ihr schon Cosplayer?
Doro: Ich cosplaye seit 2008.
Melinda: Und ich habe damit ein Jahr später angefangen, also 2009.

DCM: Wie seid ihr zum Cosplay gekommen?
Doro: Ahm ... ich habe Cosplayer zum ersten Mal auf der LBM 2007 gesehen und fand die bunten Kostüme sehr interessant. Die Leute sahen aus als würde es ihnen viel Spaß machen und da ich sowieso ein Faible für Kostüme und Verkleiden habe, wollte ich es dann einfach mal selbst ausprobieren.
Melinda: Ich bin durch Doro zum Cosplay gekommen. Sie hat mich gefragt, ob ich mitmachen will, zu dem Zeitpunkt wusste ich aber nicht was genau das ist. Sie hat es mir erklärt und da hab ich einfach mal mitgemacht.

Fotograf: Sayuri_Tanaka 

DCM: Was gefällt euch besonders gut beim Cosplay?
Doro: Pff, schwierig. Ich denke, das Gesamtpaket aus Nähen, Basteln, Verkleiden und Schauspielern.
Melinda: Mir macht das Perückenstyling und das Make-Up am meisten Spaß.

DCM: Welche Techniken setzt ihr bevorzugt bei euren Kostümen ein?
Doro: Absteppen, ich steppe alles ab, was geht - auch wenn es nicht geht! :D
Melinda: Ich habe keine Technik ... Doro bringt mir gerade bei, wie man eigentlich ordentlich näht. Vorher hab ich immer irgendwas zusammen geschustert.
Doro: Und dabei Nahttechniken erfunden, die es so vorher noch nie gegeben hat! XDDD~

DCM: Wie viele Kostüme habt ihr bis jetzt erstellt? Was ist euer Lieblingskostüm?
Doro: Bis jetzt sind es 17 1/2, davon waren aber nicht alle für mich. Mein absolutes Lieblingskostüm ist definitiv Romeo! <3
Melinda: Ich habe 4 Cosplays allein genäht und bei 3 hatte ich Hilfe von Doro. Mein Lieblingscos passt zu Doros: Juliet! ^////^

DCM: Was war eure Motivation, an der DCM teilzunehmen?
Melinda: Wir haben den Vorentscheid auf dem Comic Salon Erlangen gesehen und wollten dann auch einfach auf die Bühne.
Doro: Die Kostüme waren eh schon für die AnimagiC angedacht, also haben wir sie schneller fertig gemacht und uns angemeldet. Außerdem brauchten wir eine gute Ausrede, um uns mit Titanic und Kirschbier zu belohnen ohne uns dabei faul vorzukommen. xD

Fotograf: Sayuri_Tanaka
DCM: Wie kam es dazu, dass ihr euch entschieden habt, als Team teilzunehmen?
Doro: Ich überlege gerade ernsthaft, mit wem ich sonst ein Team hätte bilden sollen, da ich seit 2009 alles mit Melinda gecosplayed habe.

DCM: Hat sich euer Bild der DCM durch die Teilnahme verändert?
Doro: Jap!
Melinda: Eindeutig.
Doro: Die Leute sind total lieb und nett. Und man braucht wirklich keine Angst zu haben, sich bei einem Vorentscheid anzumelden.

DCM: Wie lange habt ihr daran gearbeitet?
Beide: 4 Wochen - ohne Essen und ohne Schlaf.

DCM: Habt ihr schon eine Idee, was ihr beim Finale präsentieren werdet?
Doro: Jaaah! Wollt ihr's wissen? ^^
Melinda: Wir machen die Tribute von Panem. :D
Doro: Melinda konnte mich dazu breit schlagen. XD
Melinda: OI! >O<


Wir danken den beiden für das Interview und wünschen ihnen viel Glück und Erfolg für das Finale!